HYPNOSE als Hilfe
Klarheit für die Lebenswege mit sich selbst und mit anderen
1. Falsche Hypnosevorstellungen
Viele denken bei Hypnose an einen Zustand, in dem der Hypnotisierte wie ein Roboter willenlos Befehle ausführt und besondere Leistungen schafft, die er normalerweise nicht zustande bringt und an die er sich danach auch nicht mehr erinnert.
Diese Vorstellung kommt aus Sensationsberichten über hypnotische Phänomene bzw. aus Show- oder Bühnen-Hypnose-Darbietungen. Das ist aber völlig daneben.
2. Hypnose arbeitet mit der inneren Realität
Hypnose ist ein Zustand wie „kurz vor dem Einschlafen“, der durch eine Trance-Induktion des Hypnotiseurs erreicht wird. Dabei ist sich der Patient seiner selbst und der Vorgänge in der Hypnosesitzung klar bewusst und kann sich danach (i.d.R.) an alles erinnern.
Die Aufmerksamkeit wird durch den Trance-Zustand auf die „innere Wirklichkeit“ des Menschen gelenkt und ermöglicht so eine intensive Kommunikation des Patienten mit seinem Un(ter)bewussten. Dabei kann er viele Dinge entdecken und erfahren, die sein gegenwärtiges Leben mitbestimmen.
Außerdem werden kreative Fähigkeiten ermöglicht, die Fragen, Unsicherheiten, Probleme, Störungen der momentanen Lebenssituation aufarbeiten und bessern lassen.

3. Hypnose in der therapeutischen Arbeit
Die so aufgearbeitete bzw. verbesserte „innere Wirklichkeit“ kann sich sehr wirkungsvoll therapeutisch bewähren. Sorgfältige Untersuchungen aus der klinischen Hypnoseforschung zeigen überzeugend, dass Hypnose bei nahezu allen
- psychischen,
- psychosomatischen
- und bei vielen neurologischen Problemen
von großem therapeutischen Nutzen ist. Darum findet sie vor dem Denk-Hintergrund der TCM von der absoluten Einheit von Körper, Geist und Seele mit ihren Wechselwirkungen auch in der TCM immer weitere Anwendung.

4. Hypnoseanwendung in Kombination
In der Regel wird Hypnose in Kombination mit anderen bekannten und bewährten (Psycho)Therapieformen eingesetzt,
- z.B. in der Psychotherapie, um Patienten eine für sie Ängste auslösende Situation in der „inneren Wirklichkeit“ bestehen zu lassen;
- z.B. in anderen Therapieformen, um neue Denk- und Erlebenswege, Konfliktlösungen und Verhaltensweisen zu erkennen, erproben und real zu leben;
- z.B. bei psychoanalytischer Arbeit, um wichtige Kindheitserlebnisse zu realisieren
Neben der Kombination mit psychotherapeutischen Verfahren gibt es für die Hypnose aber auch viele Anwendungen in der Verhaltensmedizin bzw. psychosomatischen Medizin. Da werden u.a. psychisch bedingte Erkrankungen behandelt, z.B.
- Bluthochdruck,
- viele Hautprobleme u.m.a.
- chronische und allergische Gesundheitsstörungen.
Hervorragend bewährt hat sich Hypnose auch
- bei der Schmerzkontrolle (z.B. in der zahnärztlichen Praxis)
- oder bei Kopf- oder Rückenschmerzen.
Ihr Ansprechpartner:
Dr. theol. Hans-Josef Neufeld
|