Tipps
WINTER - IDEEN
Für die TCM ist der Winter die Zeit der Ruhe und Stille, aber auch der Sammlung und der Vorbereitung auf den nächsten Zyklus von Frühling - Sommer - Herbst - Winter.
Es geht aber auch um das ruhig-gelassene Betrachten des Erreichten.
Und die dafür notwendige Stabilisierung bzw. Stärkung für Körper, Geist und Seele!
Sie geschieht am allerbesten durch eine angemessene Ernährung.
Darum gilt der Winter – besonders wegen der kürzeren und kälteren Tage – als beste Zeit für lange gekochte heiße Suppen und Eintöpfe. Denn Körper, Geist und Seele zu wärmen ist jetzt die Devise.
Nehmen Sie darum besonders geeignete „Körperwärmer“ wie z.B. Gewürze (Zimt, Ingwer, Nelken, Rosmarin, Thymian), Wildgerichte, Wurzel- und Kohl-Gemüse. Wesentliches Stärkungsmittel ist auch Ginseng. Der Körper braucht einfach mehr Nährstoffe und Energie. Das stärkt die Immunabwehr und bildet eine Grundlage für Ihre Gesundheit auch im kommenden Jahr, wie es ein chinesisches Sprichwort sagt: „Sich in diesem Jahr stärken, um im nächsten Jahr den Tiger zu erlegen!“ Dabei hat hin und wieder auch Schokolade oder Süßes seinen Platz, um die Stimmung in den dunkleren Tagen zu heben.
... und die Heilpflanze dieser Jahreszeit? Das ist die Zimtrinde! Sie findet ja auch bei uns in vielen Plätzchen, Gebäck, Kompotten, Süßspeisen Tees, Reis ... aber auch Gulasch, Geschnetzeltem oder Eintöpfen ihren Einsatz. In der chinesischen Mythologie gilt der Zimtbaum als wichtiger Lebensbaum. Seine Früchte sollen beim Eintritt ins Paradies Unsterblichkeit und ein glückliches Weiterleben garantieren.
Als Heilmittel ist Zimt (in üblichen Mengen genossen) bei Verdauungsbeschwerden, rheumatischen und arthritischen Problemen hilfreich. Seine positive Wirkung gegen Diabetes wird im Augenblick aufmerksam erforscht.
Also: Guten Appetit und beständig-zuverlässige Gesundheit durch den ganzen Winter hindurch!
Zusammenstellung: Dr. H.-J. Neufeld

Sanfte Hilfe für kleine Schniefnasen
Husten, Schnupfen, Erkältungszeit - vor allem Kinder sind den Viren und Bakterien in der kalten Jahreszeit "ausgeliefert". Ihr Immunsystem muss erst noch lernen, wie es solche Angriffe abwehrt. Hat's die Kleinen erwischt, ist besondere Sorgfalt geboten. Denn nicht jede Medizin, die für erwachsene Schniefnasen gut ist, eignet sich auch für Kinder.
Im Zweifelsfall sollten Eltern immer erst einen Therapeuten / Arzt fragen, bevor sie zu Tabletten und Tropfen greifen!
Husten zählt zu den häufigsten Beschwerden bei Kindern, und ist oft eine Begleiterscheinung einer Erkältung. Er ist besonders nachts lästig, da er Kind und Eltern am Schlaf hindert.
Bei einer Erkältung können einfache Hausmittel Linderung verschaffen. Angenehm finden Kinder das Warmreiben des oberen Rücken- und Schulterbereichs:
Dazu werden der Rücken und die Schultern eingeölt und gerieben, bis sich die Haut rötet. Dies fördert die Durchblutung und gibt Wärme.
Neben viel Schlaf und Ruhe braucht ein erkältetes Kind vor allem viel Flüssigkeit, damit der zähe Schleim verflüssigt werden kann. Auf Milchprodukte sollte das Kind in Zeiten mit schleimigem Husten weitgehend verzichten.
Verschiedene Heilpflanzen wirken hustenstillend, schleimlösend oder keimtötend. Ein Hustensaft lässt sich leicht selber zubereiten:
Hustensirup
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500ml Wasser
20g getrocknete oder frische Kräuter:
3 Eßl. Spitzwegerich
3 Eßl. Thymian
(evtl. Süßholz, Alantwurzel)
200 g Honig oder 185 g brauner Zucker
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Kräuter 30 Min simmern.
Abseihen und Rückstände auspressen.
Den Absud in den Topf zurückgeben und bei kleiner Hitze auf die halbe Flüssigkeitsmenge einkochen lassen
Danach Zucker oder Honig hinzu geben und gründlich umrühren bis alles vollständig aufgelöst ist.
Heiße Flüssigkeit in saubere Gläser füllen.
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Dieser Hustensaft ist 2 – 3 Jahre im Kühlschrank haltbar.
Täglich 3 – 4 x 1 Teel. pur oder in warmen Wasser einnehmen.
Achtung: Nicht bei Kindern unter 1 Jahr anwenden!
Die dargestellten Inhalte dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung und Betreuung durch einen Arzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen.

Winterfrühstück für „Groß und Klein“
Als Alternative zum klassischen Birchermüsli, das am Morgen zu abkühlend und beruhigend wirkt, kann man ein Müsli auch warm zubereiten. Es gibt Antriebsenergie und Wärme, steigert die Konzentrationsfähigkeit und trocknet Feuchtigkeit.
Warmes Müsli mit Haferflocken
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1 EL Öl
2 EL Rosinen
2 EL gehackte Nüsse
150g Haferflocken
1 Prise Salz
mit etwas Apfelsaft und
heißem Wasser
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in der Pfanne erhitzen
zusammen rösten
ablöschen und weiterbacken, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist
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Dazu ist Apfelkompott oder auch etwas Sahne (maximal 1 EL pro Person) geeignet, aber bitte keinen Joghurt oder Milch verwenden.
Zusammenstellung: Christa Suthoff
P.S. Sie kennen vielleicht folgende Geschichte:
Eine Karawane zieht sich im schnellstmöglichen Tempo durch die Wüste. Schließlich bleiben die eingeborenen Träger sitzen und weigern sich, aufzustehen. Auf die Frage, warum sie eine Pause machen, antworten sie:
„Erst müssen unsere Seelen nachkommen.“
Gönnen Sie sich doch auch gerade im „Endspurt vor Weihnachten“ täglich ein paar Minuten Zeit, die Seele nachkommen zu lassen – z.B. mit folgender QiGong-Übung:
- entspannt sitzen und die Hände auf die Körpermitte legen
- den Atem kommen und gehen lassen
- zwischen jedem Ein- und Ausatmen die Luft anhalten und bis 10 zählen
- einige Male wiederholen
- und in Ruhe beenden
Zusammenstellung: Monika Lepper
